{"id":701,"date":"2014-05-19T22:14:38","date_gmt":"2014-05-19T20:14:38","guid":{"rendered":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/?p=701"},"modified":"2014-05-20T12:09:41","modified_gmt":"2014-05-20T10:09:41","slug":"hilfe-ein-lilienfresser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/?p=701","title":{"rendered":"Hilfe, ein Lilienfresser!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Oh Gott, schon wieder ein schlimmer R\u00e4uber im Garten? Was kann man tun? Das Internet hilft: <a title=\"Sch\u00e4dlingskunde.de\" href=\"http:\/\/www.schaedlingskunde.de\/Steckbriefe\/htm_Seiten\/Lilienhaehnchen-Lilioceris-lilii.htm\">schaedlingskunde.de<\/a> empfiehlt <em>Thiacloprid<\/em> oder <em>Acetamiprid<\/em>, um den Garten m\u00f6glichst schnell von diesem gef\u00e4hrlichen R\u00e4uber zu befreien, beide noch\u00a0 bis 2016 bzw. 2017 zugelassen. Aber es gibt dort auch recht umfangreiche Informationen \u00fcber dieses K\u00e4ferchen.<\/p>\n<dl id=\"attachment_700\" class=\"wp-caption    aligncenter\">\n<dt class=\"wp-caption-dt\">\n<div id=\"attachment_700\" style=\"width: 239px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Lilioceris-lilii-19052014.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-700\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-700 size-medium\" src=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Lilioceris-lilii-19052014-229x300.jpg\" alt=\"Lilioceris lilii 19052014\" width=\"229\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Lilioceris-lilii-19052014-229x300.jpg 229w, https:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Lilioceris-lilii-19052014-624x816.jpg 624w, https:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Lilioceris-lilii-19052014.jpg 675w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-700\" class=\"wp-caption-text\">Liloceris lilii &#8211; Lilienh\u00e4hnchen &#8211;<\/p><\/div>\n<\/dt>\n<\/dl>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Also ich finde ihn einfach nur sch\u00f6n, ein richtiges Model hat sich da in unserem Nutzgarten eingefunden. Wenn er noch l\u00e4nger bleibt, versuche ich noch sch\u00f6nere Fotos hinzubekommen. Sch\u00f6n finde ich, dass es auch Internetseiten gibt, die andere Wege im Garten aufzeigen als die chemische Keule: <a href=\"http:\/\/rhusmann.de\/garten\/lilienhaehnchen.htm\">Renates Gartenseite<\/a> zum Beispiel geht hier wesentlich humaner mit den Tierchen um. Wie aber kommt er in unseren Nutzgarten, was gibt es hier zu fressen? Im Gartenmarkt gab es im vorigen Jahr Sommerblumenzwiebeln nach der Pflanzzeit im Ausverkauf, 1 Karton voll Knollen f\u00fcr 1 Euro, ein paar sch\u00f6ne Dahlien und Gladiolen habe ich so bekommen, die den Nutzgarten ein wenig mehr als Bauerngarten erscheinen lassen sollen. Es waren wohl auch Lilien dabei. Jedenfalls habe ich eine vergessen, die \u00fcberwintert hat, darauf sitzt nun das K\u00e4ferchen. Dieser mag aber auch Maigl\u00f6ckchen und Wei\u00dfwurzarten, wovon es ja bei uns am Waldrand in unmittelbarer N\u00e4he des Gartens reichlich gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nochmal zum <strong>Thiachloprid<\/strong>: Das zust\u00e4ndige Bundesamt (BVL) schreibt in seiner Produktzulassung f\u00fcr eines der g\u00e4ngigsten Mittel mit diesem Wirkstoff: &#8220; F\u00fcr die Anwendungen in Schalenobst, Salat-Arten im Gew\u00e4chshaus sowie Kohlgem\u00fcse im Gew\u00e4chshaus kann jedoch ein <strong>Risiko f\u00fcr den Verbraucher<\/strong> durch die kurzzeitige Aufnahme von R\u00fcckst\u00e4nden aus diesen Ernteg\u00fctern mit der Nahrung nicht ausgeschlossen werden.&#8220; Au\u00dferdem sei eine gefahrstoffrechtliche Einstufung als sch\u00e4dlich f\u00fcr Wasserorganismen vorzusehen, weil das Produkt biologisch nicht leicht abbaubar sei. Es gibt Internetquellen, die Aussagen, dass die US-Umweltbeh\u00f6rde Thiacloprid als vermutlich krebserregend eingestuft habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meinetwegen soll das Tierchen die komische Blume ruhig auffressen. Im gewerbsm\u00e4\u00dfigen Anbau von Obst und Gem\u00fcse, da m\u00f6gen diese und andere K\u00e4fer wohl Sch\u00e4den anrichten k\u00f6nnen, vielleicht auch erhebliche, da k\u00f6nnte man ein gewisses Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bauern entwickeln, die ihren Ertrag retten wollen, aber wenn der Hobbyg\u00e4rtner solche Mittel in seinem Garten anwendet, um seine exotischen Zierpflanzen zu retten, da h\u00f6rt der Spa\u00df dann aber endg\u00fcltig auf. Ich m\u00f6chte nicht wissen, welche Menge an Pflanzenschutzmitteln die deutschen Hobbyg\u00e4rtner so\u00a0 im Laufe eines Jahres in die Natur einbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Acetamiprid spricht die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde<a href=\"http:\/\/www.efsa.europa.eu\/de\/faqs\/developmentalneurotoxicitypotentialofacetamipridandimidacl.htm\"> EFSA<\/a> von einer m\u00f6glichen <strong>Entwicklungsneurotoxizit\u00e4t<\/strong>, d.h. man schlie\u00dft Auswirkungen auf das sich in Entwicklung befindliche menschliche Nervensystem nicht aus. Ich m\u00f6chte es mal in Klartext \u00fcbersetzen: Sch\u00e4digungen k\u00f6nnten bei der Entwicklung des Gehirns unserer Kinder auftreten, die zu Lern- und Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Quasi eine &#8222;angefressene&#8220; Lernbehinderung?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oh Gott, schon wieder ein schlimmer R\u00e4uber im Garten? Was kann man tun? Das Internet hilft: schaedlingskunde.de empfiehlt Thiacloprid oder Acetamiprid, um den Garten m\u00f6glichst schnell von diesem gef\u00e4hrlichen R\u00e4uber zu befreien, beide noch\u00a0 bis 2016 bzw. 2017 zugelassen. 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