{"id":152,"date":"2013-05-26T19:48:32","date_gmt":"2013-05-26T17:48:32","guid":{"rendered":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/?p=152"},"modified":"2014-05-06T12:36:48","modified_gmt":"2014-05-06T10:36:48","slug":"kuckuck-kuckuck-rufts-aus-dem-wald","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/?p=152","title":{"rendered":"Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Wald&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>In der Tat, jetzt hat er endlich gerufen bzw. ich habe ihn zum erstenmal in diesem Jahr eindeutig \u00fcber l\u00e4ngere Zeit rufen h\u00f6ren, den <strong>Kuckuck<\/strong>. Verdammt sp\u00e4t, aber immerhin war er gestern da, heute war er wieder ruhig. Vielleicht ist ihm dieses Wochenende einfach zu verregnet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Ackerwildblumen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" alt=\"Ackerwildblumen\" src=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Ackerwildblumen-1024x680.jpg\" width=\"625\" height=\"415\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>Ein paar Wildblumen bl\u00fchen unter unseren Obstb\u00e4umen im Nutzgarten. Um einen Begriff zu verwenden, der schwer in Mode gekommen ist, m\u00fcsste ich sagen unsere <strong>Streuobstwiese<\/strong> bl\u00fcht. Die Streuobstwiesen sollen in unserer Gemeinde eine gro\u00dfe Tradition haben, jetzt gibt es sogar einen Streuobstwiesenwanderweg. In unserem Garten stehen aber haupts\u00e4chlich Halbst\u00e4mme und die stehen bzw. standen recht dicht, wie das in unserer Gegend in den sogenannten Bungerten, den Baumg\u00e4rten, \u00fcblich war. Viel zu kostbar war in vergangenen Jahrhunderten das Land als h\u00e4tte man sich leisten k\u00f6nnen dieses mit Hochst\u00e4mmen in weitem Abstand zu bepflanzen. H\u00e4ufig hatte man auch einzelne Obstb\u00e4ume am Rand der Parzellen gepflanzt. Echte Tradition hat hier der Bungert. Viele Flurnamen erinnern noch heute daran. Ein solcher Bungert diente als Weidefl\u00e4che f\u00fcr Ziegen oder Schafe oder man Schnitt das Gras als Futter. Das Gras als Viehfutter war so begehrt, dass es im 17.\/18. Jh. sogar zu Verurteilungen wegen Diebstahls oder wegen Beweidung fremder, beispielsweise landesherrlicher Fl\u00e4chen kam. Heute unvorstellbar. In dieses Umfeld passt irgendwie nicht der Begriff Streuobstwiese. Wenn ich das h\u00f6re denke ich an einzelne gro\u00dfe alte Obstb\u00e4ume auf Weideland in mittleren bis h\u00f6heren Mittelgebirgslagen mit eher unfruchtbarerem Land, jedenfalls unfruchtbarer als unser L\u00f6\u00dfboden. Die Eifel oder das Bergische Land sind solche Gegenden, wo als Streuobstwiesen landschaftspr\u00e4gend sind. Aber egal, auch wenn meiner Meinung nach der Begriff bei uns nicht in so alter Tradition steht, wenn es Leute inspiriert &#8222;Streuobstwiesen&#8220; neu anzulegen oder Obstb\u00e4ume auf oder wenigstens am Rand von Weidefl\u00e4chen zu setzen, dann ist das sicherlich ein Gewinn f\u00fcr die Landschaft und die Natur und sicherlich auch f\u00fcr die, die in dieser Landschaft Erholung suchen.<\/p>\n<p>So, jetzt aber zur\u00fcck zu den paar Bl\u00fcmchen, die ich gefunden habe. Bei manchen habe ich mich ein wenig schwer mit dem Bestimmen getan, hoffe aber richtig zu liegen. Das Foto oben zeigt eine Zusammenstellung von: <em>Cruciata laevipes (Behaartes oder Gemeines Kreuzlabkraut), Acker-Hahnenfu\u00df (Ranunculus acris), Stellaria holostea (Gro\u00dfe Sternmiere), Vogelwicke (Vicia cracca), Lamium album (Wei\u00dfe Taubnessel)<\/em> und einer roten, vermutlich der<em> Purpurroten Taubnessel (Lamium purpureum)<\/em>. Einige dieser Kr\u00e4uter habe ich immer wieder, auch in Ma\u00dfen gesehen, aber nicht alle mit Namen gekannt, also wieder etwas gelernt. Tja und dann gibt es im Vordergrund des Fotos oben noch so ein kleines Bl\u00fcmchen mit wei\u00dfen Bl\u00fctchen, das ich unten mal vergr\u00f6\u00dfert zeige. Nicht oft sehen wir diese &#8222;Blume&#8220; in Bl\u00fcte, wir haben es n\u00e4mlich im allgemeinen nicht so gern, wenn sie bl\u00fcht. Im vorigen Jahr habe ich mal ein paar Exemplare bl\u00fchen lassen und irgendwie muss sich der Samen ausgebreitet haben. <a href=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Valerianella-locusta.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-154\" alt=\"Valerianella locusta\" src=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Valerianella-locusta.jpg\" width=\"625\" height=\"478\" srcset=\"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Valerianella-locusta.jpg 750w, http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Valerianella-locusta-300x229.jpg 300w, http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Valerianella-locusta-624x477.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bl\u00fcmchen tr\u00e4gt den sch\u00f6nen Namen Valerianella locosta. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Feldsalat genannt und gern gegessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Tat, jetzt hat er endlich gerufen bzw. ich habe ihn zum erstenmal in diesem Jahr eindeutig \u00fcber l\u00e4ngere Zeit rufen h\u00f6ren, den Kuckuck. Verdammt sp\u00e4t, aber immerhin war er gestern da, heute war er wieder ruhig. Vielleicht ist ihm dieses Wochenende einfach zu verregnet.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,10],"tags":[90,99,101,102,100,88,96,89,91,85,84,95,87,92,98,97,86,93,94],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152"}],"collection":[{"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":635,"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/152\/revisions\/635"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/naturgartenblog.wgrverlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}